Anlaufstellen und Angebote

Kriseninterventionsstelle KIS

Die Kriseninterventionsstelle (KIS) ist ein pädagogisches Unterstützungsangebot der Volksschulen Basel-Stadt.

In ausserordentlichen Situationen, die von den Schulen nicht mehr mit den vor Ort vorhandenen Ressourcen selbst bewältigt werden können, bietet sie einzelnen Schülerinnen und Schülern, Klassen und Gruppen, ihren Lehr- und Fachpersonen sowie weiteren Beteiligten eine zeitlich beschränkte, niederschwellige pädagogische Begleitung an.

Die KIS stellt zwei Arten von Unterstützung bereit:

  • Das schulinterne Angebot (KIS vor Ort) bietet eine rasche und niederschwellige Unterstützung am Schulstandort für die ganze Primarstufe der Volksschulen im Kanton Basel-Stadt an. Dieses Angebot ist für Krisen, auf die rasch, unaufwendig und vor Ort reagiert werden kann.
  • Das schulexterne Angebot (KIS extern) kommt zum Zuge, wenn Krisen bereits weiter eskaliert sind und ausserhalb der Schule angegangen werden müssen. Es sieht unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit (Sek I) vor. Die Schülerin und der Schüler bleiben während des KIS-Aufenthaltes Mitglied der Stammschule, in die sie zurückkehren, sobald es möglich und angezeigt ist.

Die KIS-Angebote sind eine Ergänzung zu den jeweiligen Standort-Förderkonzepten und deren Zielsetzungen und orientieren sich am integrativen Bildungsauftrag der Volksschulen im Kt. Basel-Stadt.

Angebote für Lehr- und Fachpersonen

a) KIS vor Ort

  • Aussenblick, Rückmeldungen/Beobachtungen bezüglich Unterricht und/oder Schülerinnen und Schüler

  • Entlastung und Unterstützung im Unterricht

  • Vor- und Nachbereiten von (Eltern-) Gesprächen

  • Unterstützung beim Vernetzen mit schulnahen Diensten und/oder externen Diensten

b) KIS extern

  • Rückmeldungen zu gemachten Erfahrungen/Beobachtungen im KIS extern Angebot
  • Pädagogische Unterstützung während dem KIS-Verlauf und beim Reintegrationsprozess

Angebote für Schulleitungen

  • Austausch bzw. Beratung mit der KIS-Leitung bei Fragen im Zusammenhang mit Krisensituationen

  • Differenzierte, zeitlich beschränkte Unterstützungsangebote für Krisen, die mit den schulinternen Ressourcen nicht bewältigt werden können

  • Regelmässige Information über den KIS-Verlauf bei KIS-Interventionen (bei KIS extern: wöchentlicher Datenblattversand)

Angebot für Eltern
Die Erziehungsberechtigen werden aktiv bei der KIS-Unterstützung ein- bzw. beigezogen

Nutzungsbedingungen
Die KIS ist für die Erziehungsberechtigten kostenlos. KIS-Anfragen können jedoch nur durch die Schulleitungen (bei KIS extern) oder durch die Schulleitung oder die Lehr-und Fachpersonen – dann unter vorheriger Mitteilung an die SL – initiiert werden. Bei einem KIS-Einsatz braucht es die Bereitschaft aller Beteiligten, den schulischen Alltag wiederherzustellen. Dazu gehört der Wille, miteinander zu kooperieren und nach Lösungen zu suchen. Für die KIS ist es wichtig, sowohl die zielführenden Kooperationen zu stärken als auch notwendige Abgrenzungen sichtbar zu machen.

Im KIS-Unterstützungsprozess werden gemeinsame Zielsetzungen vereinbart und anschliessend auch überprüft.

Alle KIS-Mitarbeitenden unterliegen der beruflichen Schweigepflicht.

Kontakt
Kriseninterventionsstelle KIS
Markus Dörig, Leiter KIS
Rosentalstrasse 17, 4058 Basel
Telefon +41 61 267 54 43
E-Mail 
Web www.edubs.ch/kis

 

Klasse/Stufe: KindergartenPS 1. KlassePS 2. KlassePS 3. KlassePS 4. KlassePS 5. KlassePS 6. KlasseSek 1. KlasseSek 2. KlasseSek 3. Klasse
Zielgruppe: Lehr- und FachpersonenSchulleitungenSchülerinnen und Schüler
Angebote: Beratung für Lehr- und FachpersonenBeratung für Schülerinnen und SchülerPrävention
Themen: Einschränkung (physisch, psychisch)Kindeswohl, KindesschutzKonflikt unter Gleichaltrigen

Weitere Informationen:

www.edubs.ch

 

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